Buchtipps

Buchtipp: „Denk dich schlank“

Heute habe ich wieder einmal einen Buchtipp für euch. Lasst euch nicht irritieren, es geht mehr um den Kopf als um den Bauch. Um den dann in weiterer Folge. 🙂

„Warum eine perfekte Figur eine Frage der Geisteshaltung ist“
Diesen vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnlichen Zugang legt Daniela Galitzdörfer in ihrem Buch, das sich als mehr als ein herkömmlicher Leitfaden für die nächste erfolgversprechende Diät herausstellt.

Ernährung, Lifestyle, ein gesunder und schlanker Körper – das sind Themen, die in allen Medien gegenwärtig sind. Food-Blogs boomen, viele Menschen suchen Ernährungsberater auf, versuchen sich an verschiedenen Diätmodellen und der für sie passenden Sportart. Allen ist gemein, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen und nicht mehr gewillt sind, sich ungesunde Nahrung zuzuführen, möglicherweise noch in Verbindung mit einem bewegungsarmen Alltag. Beides wirkt sich mit der Zeit nämlich auf Gesundheit und Gewicht aus.

Was mir am Zugang von Daniela Galitzdörfer gefällt, ist, dass sie keinen Hehl daraus macht, dass dafür vor allem eines essenziell wichtig ist, nämlich Disziplin. Von nichts kommt nichts, also, wer sich bis jetzt gefragt hat, was ihr Buchtitel zu bedeuten hat, versteht spätestens jetzt: Abnehmen beginnt im Kopf. Nicht nur das, da findet auch ein Großteil der Arbeit daran statt.
Die Tatsache ist bekannt, dass es wenig bringt, irgendwelche Crashdiäten zu machen, denen der nächste Jo-Jo-Effekt auf dem Fuße folgt.

Sich „schlank zu denken“ ist weit mehr als das, es findet auf verschiedenen Ebenen statt: im Denken, Handeln und im Fühlen. Die persönliche Motivation, die vor allem die Gefühlsebene betreffen sollte, ist also ein wesentlicher Faktor, vielleicht sogar der wichtigste, um dranzubleiben. Der Beginn ist aufgrund einer Motivation ja selten die Schwierigkeit.

Natürlich geht die Autorin auch auf bereits bekannte Dinge ein, wie den problematischen Umgang mit Zucker, Fleisch und industrieller Nahrung, Stichwort: Fertiggerichte. Dass es Sport braucht, eine Tätigkeit, die Energie verbraucht, auch das dürfte jedem von uns bekannt sein.
Eben deshalb richtet sie den Fokus auf den Teil von uns, über den man sagt, dass er den größten Einfluss auf unser Verhalten hat: das Unterbewusstsein. Darin verbergen sich viele Glaubenssätze und negative Gewohnheiten, die uns daran hindern können, überflüssige Kilos zu verlieren. Das mag der Grund sein, der viele Menschen verzweifeln lässt, warum sie kein Dekagramm abnehmen, obwohl sie nur mehr an Sellerie und Karotten knabbern. Das Arbeiten an unterbewussten Gedankengängen hat also großen Einfluss darauf, wie schnell oder leicht und vor allem wie haltbar wir Gewicht verlieren.

Man lernt Methoden kennen, wie man persönliche Pläne erstellt, einen strukturierten Alltag als das Um und Auf für den langfristigen Erfolg erkennt. Meiner Meinung nach ist Strukturiertheit eines der essenziellsten Erfolgsgeheimnisse für ein zufriedenes, ja ich gehe so weit zu sagen, glückliches Leben auf diversen Ebenen.
Die Kapitel enthalten Übungen, mit denen man Einfluss auf festgefahrene gedankliche Konstrukte nehmen kann.

Daniela Galitzdörfer ist Personal Trainerin, Unternehmensberaterin und Expertin im Bereich Gesundheitscoaching. Ihr Buch „Denk dich schlank – Warum eine perfekte Figur eine Frage der Geisteshaltung ist“ ist 2020 im Dielus Edition Verlag Leipzig erschienen.

Fotoquelle: Dielus Edition Leipzig

2 Kommentare zu „Buchtipp: „Denk dich schlank“

  1. Ich persönlich denke, dass ein gutes Leben dort beginnt, wo man tut, was man wirklich will, ohne Angst vor den Konsequenzen. Ein glückliches Leben ist eines, von dem ich in der Stunde meines Todes sagen kann, dass es gut war.
    Was soll auf meinem Grabstein stehen? Er hat Gewicht verloren? 🙂
    Disziplin braucht kein Mensch. Freiheit, Liebe und genug zum Leben: das ist es, oder?
    LG Michael

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    1. Und weißt du was? Damit hast du ebenso vollkommen recht! Spaß und Freude gehören unbedingt dazu.
      Aber ich bin zB ein Mensch, dem ein gewisses Maß an Disziplin gut tut, da steh ich drauf. Struktur ebenfalls. Mich stresst das überhaupt nicht, Chaos stresst mich da weit mehr. Innerhalb dieses Rahmens kann ich dann so richtig loslassen. 🙂 Und jede Menge Freude haben. Freiheit, ja auch grundsätzlich deiner Meinung, solange sie nicht Willkür wird und sie nicht beginnt, die Grenzen eines anderen Menschen empfindlich zu verletzen.
      Danke für deinen Kommentar!
      LG Heidi

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