Bisschen Lyrik…

Ich tauchte ab, und da war vorerst nichts.

Nichts in einer unglaublichen Vielfalt von Etwas.

Diszipliniertes Chaos in einer wundervollen Ordnung, von magischer Hand sortiert, von einem schlagenden Herzen erwählt.

Ich sah mich um, versuchte zu erkennen, meine Augen zu schärfen, nein besser den Verstand.

Strebte nach Orientierung. Kann das Hirn helfen?

Langsam tastete ich mich vorwärts, strich sanft Knäuel aus bunter Emotion zur Seite, die mich wie zarte Spinnweben berührten, meine Erinnerung streifen wollten.

Kurz verlor ich die Klarsicht und war doch geborgen.

Das Land schien unbekannt, aber vertraut.

Fremde Heimat, naher ferner Ort. Sehnsucht. Ankunft.

Nichts war nie. Nichts ist nie.

Es ist immer ein Etwas. Lebendiges. Neugieriges. Atmendes.

Ich tauchte ab und fand mich.

(Foto: HK

 

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