Eigentlich wollte ich heute ein wenig Lyrik auf den Seelenlandeplatz stellen.
Aber da kam mir dieser Beitrag von Kevin Schmidt dazwischen, und es ist mir eine Herzensangelegenheit, ihn hier zu zeigen. Es ist großartig, dass jemand es endlich auf den Punkt bringt: Es gibt so viele Irrtümer und „Expertenmeinungen“, die rund um das Thema Abhängigkeit kreisen. Jemand, der aus eigener Erfahrung spricht. Der – und das ist die Kernbotschaft für mich – endlich klar sagt, dass die Verharmlosung und Banalisierung der Gesellschaftsdroge Alkohol eine Katastrophe ist. Winzer sind hierzulande nahezu Popstars, Wein ist „Kultur“, ein „edler Tropfen“. Abstinent zu sein, muss man erklären und rechtfertigen, wenn man sich der allgemeinen Weinseligkeit entzieht. Dabei macht sich niemand die Mühe zu fragen, ob das vielleicht einen Grund hat.
Und heute entscheide ich, wann ich ein Glas Wein genießen will. Einfach so. Weil es die alten Ängste nicht mehr triggert.
Lieber Kevin, danke für diesen Beitrag, ich habe dir bereits mehrfach gesagt, wie er mich begeistert. 😉 Ich hoffe, dass er große Reichweite auf deinem Blog hat und vor allem auch junge Menschen erreicht. Dazu will ich meinen Beitrag leisten.
