Poesie

Kleine Herbstlyrik

Die Morgendämmerung erahnt man nur –
als wollte die Nacht das Mondlicht
noch nicht aus ihrer Umarmung entlassen.
Weiße Nebelwolken schweben fragil über dem Boden,
von leichter Hand und fröhlichen Herzens ganz absichtslos verteilt.
Buntes Laub wirbelt auf, als wir darüber laufen, du und ich.
Hat der Herzbaum seine Blätter verloren, die Sonne ihre Kraft?
Und sei es so – es macht keine Angst.

Die Natur hat sich zur Ruhe gebettet.
Ich bin in meiner Jahreszeit gelandet,
welche die Seele mit leisen Tönen berührt.

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