Kleine Herbstlyrik

….auch wenn die Natur Frühling spielt, trag ich den Herbst im Herzen.

 

Der Morgen wirkt dunkel, als wollte die Nacht ihn noch nicht aus ihrer Umarmung entlassen.

Weiße Nebelwolken schweben fragil und durchscheinend über dem Land, wie von einem Elfenmädchen im Vorübergehen fallengelassen.

Das bunte Laub wirbelt auf, als wir darüber laufen, du und ich.

Der Herzbaum hat mittlerweile seine Blätter verloren, die Sonne ihre Kraft.

Aber das macht keine Angst.

Die Natur hat sich zur Ruhe gebettet. Wie wir auch.

(Foto: H.K. 2007)

4 Gedanken zu “Kleine Herbstlyrik

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