Angekommen…

„Je öfter du fragst, wie weit es noch ist, wie lange du noch zu gehen hast, umso länger erscheint dir der Weg.“ (aus Australien)

Kennt man zunächst einmal von Kleinkindern auf dem Rücksitz eines Autos, das sich inklusive Eltern gen Urlaubsziel bewegt. Je öfter der Spross fragt, desto entfernter erscheint auch seinen Eltern der Ankunftsort.

Warum müssen wir immer das Gefühl haben, endlich wo anzukommen? Gibt es wen von uns, der den Weg noch genießen kann, auf den es eigentlich ja ankommt?

Wo angekommen zu sein, das hat in der Gesellschaft Bedeutung, egal ob im Job, bei den Reichen oder im Hafen der Ehe.
Nur – da oben oder wo auch immer angekommen, war`s das? Denn das Gefühl, sich persönlich weiterentwickeln zu wollen, das bleibt.

Auch ich tappse auf meinem Weg dahin, das Ziel meines Lebens vor Augen, ab und zu verschwommen, manchmal zum Greifen nah, dann wieder angstmachend weit entrückt – und quengle dann und wann wie das Kleinkind.

Ich habe beschlossen, allen Schwierigkeiten und Stürmen zum Trotz meinen Weg weiter zu verfolgen.
Einfach, weil ICH will und ihn mir ausgesucht habe.
Und den Weg liebe.

(Foto: H.K. Wien 2017)

 

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